Im Spotlight: Animatic Adaptionen

Was man bei der Anpassung von Testfilmen für andere Länder und Sprachen beachten sollte

 

Als Verantwortlicher in Deiner Agentur hast Du sicher schon mal den TVC eines Kunden adaptieren müssen. Vielleicht kommen die Vorgaben/Konzepte für die Transcreation vom Kunden oder Du nutzt das internationale Netzwerk Deiner Firma um Eure Länder-Adaptionen den ganz speziellen Bedürfnissen, Traditionen, Sitten und Eigenheiten der Zielgruppe in einem anderen Land anzupassen.

 

Ein paar nachvollziehbare Beispiele...

 

Die Freundin des Helden tritt im schulterfreien Top an ihn heran und streichelt ihm sanft die frischrasierte Heldenbrust.

 

Klingt sexy, aber in der Version für die Vereinigten Arabischen Emirate muss man die Szene ändern – da müssen ihre Schultern bedeckt sein und statt der Berührung muss ein bewundernder Blick reichen.

 

Die ganzen Klunker, die die Heldin trägt, sind too much und könnten als ironische Übertreibung fehlinterpretiert werden. Bitte rausretuschieren!

 

Vielleicht in West-Europa, aber für die russische Testgruppe kann man die Szene so lassen. Denn hier gilt: viel Schmuck hilft viel, und je mehr Glitzer, desto besser!

 

 

 

Das Adaptation-Reel zeigt einige von Funky Frame (und Partner Alex/Jacobi) angebotene Sprachadaptionen in einem kurzen Zusammenschnitt diverser Projekte.

Viel Spaß! Have fun! Buon divertimento! Divirta-se! Baw się dobrze!

 

 

Produkte unterscheiden sich in Details 

 

Aber nicht nur das Narrativ des Werbespots kann sich in einigen Punkten vom Guideline-Original unterscheiden, sondern auch das Produkt selbst.
So kann eine Lotion beispielsweise in Deutschland durch Drücken der Flasche auf die Hand gegeben werden, während die Flasche in Frankreich unter Umständen eine andere Form, oder ein unterschiedliches Label-Design hat, und die Lotion möglicherweise mit Hilfe eines Druckknopfs/Spenders appliziert wird.

Hier muss dann natürlich das Artwork des Animatics, oder genauer die Photoshop-Layer der Packshots, der Hände etc. entsprechend angepasst werden.


Bisweilen ergeben sich auch vollkommen unterschiedliche, neue Szenen aus der Art der Anwendung/Applikation des Produkts.

 


Was sind denn typische Adaptions-Sprachen?

 

Da jedes Produkt seine eigene Zielgruppe hat, diese aber in verschiedenen Ländern durchaus unterschiedlich sein kann, wird natürlich immer da adaptiert wo ein entsprechender Markt vorhanden ist.

Ohne eine Allgemeingültigkeit zu beanspruchen wird bei uns die Guideline meist in Englisch produziert, und nach Freigabe dann für die klassischen westeuropäischen Länder Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien oder Polen adaptiert. 
Jenseits West-Europas sind dann Adaptionen nach Russland, Saudi Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Südafrika, Indien und Brasilien keine Seltenheit.

Für eine gelungene Lokalisierung braucht es übrigens nicht nur Sprecher, die die jeweilige Sprache gelernt haben, sondern, natürlich,  Muttersprachler (Native Speaker) und ein verlässliches Partnerstudio, das in Sachen Technologie eine zeitgemäße und stabile Infrastruktur bietet.

 

 

 

 

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